Alle wichtigen Begriffe rund um den Treppenbau - übersichtlich sortiert und verständlich erklärt.
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Der Antritt bezeichnet den Anfang oder die erste (untere) Stufe (Antrittsstufe) der Treppe.
Als aufgesattelte Wangentreppen bezeichnet man Holztreppen, bei denen die Stufen auf unterliegenden Wangen aufgelegt sind.
Der Auftritt ist das waagerechte Maß zwischen den Vorderkanten zweier aufeinander folgenden Stufen. Der Auftritt wird immer in der Lauflinie gemessen.
Die Auftrittsbreite (Auftritt) ist das waagerechte Maß zwischen den Vorderkanten zweier aufeinander folgenden Stufen. Die Auftrittsbreite wird immer in der Lauflinie gemessen.
Der Austritt bezeichnet das Ende der Treppe oder die letzte (obere) Stufe (Austrittstufe).
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Baurechtsleisten (auch Kindersicherungsleisten genannt) werden unterhalb der Stufen einer offenen Treppe angebracht, um den lichten Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Stufen auf maximal 120 mm zu begrenzen. Einige Landesbauordnungen schreiben dies vor!
In einem Brüstungsgeländer werden die Geländerstäbe in den Handlauf und entweder in einem Untergurt oder einem Bodengurt eingebohrt. Der Bodengurt wird auf dem Fußboden montiert.
1. Einwangen-Tragbolzentreppe mit tragendem Handlauf
Eine Massivholztreppe mit Stufen in Wandwangen eingestemmt, Aufhängung der Stufen an der Freiseite über Geländerstäbe am statisch tragenden Handlauf. Der Handlauf muss mindestens 130 mm hoch sein. Solche Treppen gelten nicht als "herkömmliche" Treppen und die Standsicherheit muss durch Belastungsversuche und statische Berechnungen nachgewiesen werden.
2. Wangenlose-Tragbolzentreppe mit tragendem Handlauf
Eine wangenfreie Massivholztreppe, mit wandseitiger Stufenbefestigung schallmindernd über gummigelagerten Stahlbolzen. Aufhängung der Stufen an der Freiseite über Geländerstäbe am statisch tragenden Handlauf. Solche Treppen wirken geradlinig, fein und leicht. Allerdings muss der Handlauf bei dieser Konstruktionsweise mindestens 160 mm hoch sein. Wangenlose Tragbolzentreppen gelten nicht als "herkömmliche" Treppen und die
Standsicherheit muss durch Belastungsversuche und statische Berechnungen nachgewiesen werden.
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Aussparung in Geschoßdecken für Treppen. Auch Treppenloch genannt.
Vorschriften und Richtlinien zur Treppenplanung sind die DIN 18065, Ausgabe 01/2000, die Landesbauordnungen der jeweiligen Bundesländer. Außerdem gelten Sondervorschriften wie z.B.: Arbeitsstättenverordnung, Geschäftshausverordnung, Versammlungsstättenverordnung, Hochhausrichtlinien, Krankenhausbauverordnung. Auch die Berufsgenossenschaften geben Richtlinien zur Errichtung von Treppenanlagen heraus.
Für den Treppenbau gibt es außerdem, je nach Bereich, verschiedene andere DIN-Normen:
DIN 18334 Zimmer- und Holzbauarbeiten (Dezember 2000)
DIN 18065 Gebäudetreppen - Definitionen, Messregeln, Hauptmaße (Januar 2000)
DIN 68365 Bauholz für Zimmerarbeiten, Gütebedingungen (Nadelhölzer) (Nov. 1957)
DIN 68368 Laubschnittholz für Treppenbau; Gütebedingungen (November 1975)
DIN EN 204 "Beurteilung von Klebstoffen...." Verleimung der Holzteile (1991)
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Als eingestemmte Wangentreppen bezeichnet man Holztreppen, bei denen die Stufen in beidseitigen Holzwangen eingelassen sind.
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Die DIN 18065 schreibt eine Fingerfreiheit zwischen dem Handlauf und allen benachbarten Teilen von mindestens 5 cm vor. Alle Arktic Treppen erfüllen diese Vorschrift.
Die beidseitigen Wangen aus Flachstahl sind in fast allen RAL-Farben lieferbar und tragen die in verschiedenen Holzarten lieferbaren Massivholzstufen.
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Der Gehbereich liegt bei Treppen mit einer Laufbreite bis 100 cm im mittleren Bereich der Treppe und hat eine Breite von 2/10 der gesamten Treppenlaufbreite. Bei gewendelten Läufen muss der Krümmungsradius mindestens 30 cm betragen.
Umwehrung an Treppenläufen und Treppenpodesten als Schutzeinrichtung gegen Abstürzen. Geländer müssen eine Höhe von mindestens 90 cm haben, immer senkrecht über den Stufenvorderkanten gemessen. Ab einer Absturzhöhe von 12 m muss die Geländerhöhe 110 cm, betragen. Ist in Gebäuden mit der Anwesenheit von Kindern zu rechnen, so dürfen Geländer nicht von diesen überklettert werden können (Leitereffekt).
Der Abstand zwischen zwei Geländerteilen darf in alle Richtungen nicht mehr als 12 cm betragen. Diese Forderung gilt nicht bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen. Wenn das Geländer über dem Treppenlauf liegt, so ist bei Betontreppen und Treppen mit unterliegenden Wangen die Unterkante des Geländers so auszubilden, dass ein Würfel mit einer Kantenlänge von 15 cm, der auf der Trittfläche der Stufe liegt, nicht
hindurch geschoben werden kann.
Die Geländerfüllung wird zwischen Wangen, Handlauf und Treppenpfosten angebracht und kann aus senkrechten Geländerstäben, Sicherheitsglasscheiben oder liegenden Gurten, bestehen.
Die Geländerstäbe werden meist senkrecht zwischen Wange und Handlauf angebracht (Geländerfüllung). Sie können schlicht rund, quadratisch, rechteckig, gedrechselt oder gefast, in Holz, Metall, Plexiglas oder einer Kombination aus Holz und Edelstahl sein. Wenn Sie sich für eine Arktic Treppe entscheiden, haben Sie bei der Auswahl der Geländerstäbe fast unbegrenzte Variationsmöglichkeiten.
Der lichte Abstand zwischen zwei Geländerstäben darf gemäß DIN 18065 maximal 120 mm betragen. Dies wird bei jeder Arktic Treppe automatisch berücksichtigt. Diese Forderung gilt nicht bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen.
Die Geschoßhöhe ist das senkrechte Maß von Oberkante Fertigfußboden (OKFF) eines Geschoßes bis zur Oberkante Fertigfußboden des nächsten Geschoßes.
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Griffgerechtes Bauteil als Gehhilfe am Geländer oder an der Wand angebracht. Ein Handlauf muss bequem benutzt werden können und darf daher nicht niedriger als 80 cm und nicht höher als 115 cm ab Vorderkante Stufe angebracht werden. Das Maß hierzu wird senkrecht über der Stufenvorderkante bis Oberkante Handlauf gemessen. Zu benachbarten Teilen muss der lichte Abstand (Fingerfreiheit) mindestens 5 cm betragen. Dies wird bei jeder Arktic Treppe automatisch berücksichtigt. Bei allen Arktic Treppen steht Ihnen eine breite Auswahl an Handlauftypen zur Verfügung.
Holzwangentreppen werden durch Holzwangen gekennzeichnet, die entweder beidseitig die Stufen umfassen oder unterhalb der Stufen verlaufen. Man spricht von eingestemmten und aufgesattelten Holzwangentreppen. Die Grundrissform dieses Treppentyps ist sehr variationsreich und flexibel. Die Wangentreppe kann als offene oder geschlossene (mit Setzstufen) Treppe geliefert werden. Bei einer fachlich korrekten Stufenverziehung bekommen die Wangen einen formschönen Schwung, der ein Hinweis für handwerkliches Können und optimale Begehbarkeit der Treppe ist.
Eine Harfentreppe ist ähnlich wie eine Zweiholmtreppe, mit dem Unterschied, daß das Stahlgeländer als eine Harfe vom Fußboden bis unter die Decke verläuft.
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Kindersicherungsleisten (auch Baurechtsleisten genannt) werden unterhalb den Stufen einer offenen Treppe angebracht um den lichten Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Stufen auf maximal 120 mm zu begrenzen. Einige Landesbauordnungen schreiben dies vor!
Gebäudetreppen müssen mindestens eine lichte Durchgangshöhe von 200 cm haben. Die Durchgangshöhe darf auf einem ein- oder beidseitigen Streifen auf einer Breite von 25 cm eingeschränkt sein.
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Die in den jeweiligen Bundesländern geltenden behördlichen Vorschriften für u. a. Treppen.
Die nutzbare Treppenlaufbreite unterscheidet sich von der Treppenbreite. Die nutzbare Laufbreite wird waagerecht zwischen Wand und Innenkante Handlauf bzw. Pfosten gemessen und muss bei Wohngebäuden (Neubau) mit nicht mehr als zwei Wohnungen mindestens 80 cm, im Mehrfamilienhaus mindestens 100 cm, betragen.
Die Lauflinie bezeichnet die gedachte Linie, die den üblichen Weg der Benutzer einer
Treppe angibt. Der Gehbereich liegt bei Treppen mit einer Laufbreite bis 100 cm im mittleren Bereich der Treppe und hat eine Breite von 2/10 der gesamten Treppenaufbreite.
Die Lauflinie ist in diesem Gehbereich angesiedelt. Auf der Lauflinie wird der Auftritt der Treppe gemessen. Sie muss stetig verlaufen und darf keine Knickpunkte haben. Innerhalb des Gehbereiches kann die Lauflinie frei gewählt werden.
Im gewendelten Bereich eines Treppenlaufs ist die Auftrittsbreite der Stufe die Länge der Sehne, welche sich durch die Schnittpunkte der gekrümmten Lauflinie mit den Stufenvorderkanten ergibt.
Die lichte Höhe bezeichnet das senkrechte Maß von Oberkante Fertigfußboden bis Unterkante Decke. Die lichte Durchgangshöhe (Kopfhöhe) in einer Treppe muss gemäß DIN 18065 mindestens 200 cm betragen.
Der lichte Abstand zwischen 2 Geländerstäben darf gemäß DIN 18065 maximal 120 mm betragen. Diese Forderung gilt nicht bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen. Der lichte Abstand zwischen 2 aufeinander folgenden Stufen darf bei einer offenen Treppe in einigen Bundesländern gemäß der Landesbauordnung (LBO) maximal 120 mm betragen. Dies wird durch das Anbringen von Baurechtsleisten oder so genannten Kindersicherungsleisten erreicht.
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Die Treppenneigung ist entscheidend dafür, ob man eine Treppe bequem begehen kann. Je geringer die Neigung, desto bequemer ist die Treppe zu begehen. Bei Wohnungstreppen ist eine Neigung zwischen 40 Grad und 45 Grad normal.
Zusätzliche Treppe die ggf. auch zur Hauptnutzung dienen kann.
Treppe, die auch nach den behördlichen Vorschriften (LBO) als Teil des ersten Rettungsweges, vorhanden sein muss.
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Eine Treppe sollte niemals unbehandelt bleiben. Es ist sehr ratsam die Treppe mit einer Oberflächenbehandlung zu schützen. Die meisten Treppen werden mit einem speziellen strapazierfähigen Treppenlack versiegelt. Alternativ kann eine Treppe geölt, gewachst oder farblich lackiert werden. Siehe auch Treppenpflege.
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Die Treppenpfosten werden meist im Antritt und Austritt sowie bei einigen Treppentypen auch in der Wendelung angebracht. Sie dienen der Stabilisierung des Geländers durch die Aufnahme des Handlaufes. Ein Geländer muss gemäß DIN 1055 ein Seitendruck von mindestens 50 Kg pro Laufmeter standhalten. Alle Arktic Geländer sind konstruiert, um diese Norm zu erfüllen.
Treppenabsatz am Anfang oder Ende eines Treppenlaufes. Ein Zwischenpodest muss nach maximal 18 Steigungen angeordnet werden. Die nutzbare Podesttiefe muss mindestens der nutzbaren Laufbreite des Treppenlaufes entsprechen.
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Die Raumspartreppen fordern einen geringen Platzbedarf und sind besonders für den Dachgeschoßausbau geeignet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:
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Die Schrittmaßregel ist eine Bequemlichkeitsformel zum sicheren und bequemen Begehen einer Treppe. Sie lautet: 2 x Steigung + Auftritt = 59 bis 65 cm. Ideal sind 63 cm.
Diese Formel resultiert daraus, dass beim Spazierengehen eines Menschen seine Schrittlänge 63 cm beträgt. Beim Treppensteigen verkürzt sich die Schrittlänge, da zusätzlich zur Waagerechten auch ein Höhenunterschied überwunden werden muss.
Ein "empfehlenswertes Steigungsverhältnis" liegt bei einem Auftritt von 26 cm und einer Steigung von 18,5 cm.
Eine Zweiholmtreppe, aber mit einem Geländersystem, das eine Mischung aus Harfe und mitlaufendem Geländer darstellt.
Senkrechtes Stufenteil zwischen zwei Trittstufen. Sind Setzstufen zwischen den Stufen angeordnet, so spricht man von einer geschlossenen Treppe. Wird auch oft als Stoßstufe oder Futterbrett bezeichnet.
Spindeltreppen sind an dem zentralen Spindelrohr erkennbar und sind in runder oder quadratischer Form lieferbar. Das Rohr kann mit Hülsen aus Massivholz, Stahl oder Edelstahl verkleidet werden. Es steht eine Reihe von Holzarten und Geländervariationen zur Auswahl.
Gemessen wird die Treppensteigung als lotrechtes Maß zwischen zwei benachbarten Trittflächen.
Verhältnis von Steigung zu Auftritt (s/a); dieser Quotient ist ein Maß für die Neigung der Treppe und er wird immer in Zentimeter angegeben.
Bauteil einer Treppe, bestehend aus Steigung und Auftritt, das zur Überwindung von Höhenunterschieden in der Regel mit einem Schritt begangen werden kann.
Bezeichnet die Dicke des Stufenmaterials. Die meisten Wohnungstreppen werden mit einer Stufenstärke von 40 mm gefertigt. Bei größeren Treppenlaufbreiten, ab 950 mm, ist eine Stufenstärke von 50 mm oder mehr zu empfehlen (bei Kiefer ab 900mm).
Die Stufenverziehung ist bei gewendelten Läufen von der Lauflinie abhängig. Hierbei sind die handwerklichen Verziehungsregeln zu beachten. Nur eine gute Verziehung macht eine Treppe sicher begehbar.
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In einem Brüstungsgeländer werden die Geländerstäbe in den Handlauf und entweder in einem Untergurt oder einem Bodengurt eingebohrt. Der Untergurt wird in der Regel mit ca. 50 mm Abstand zum Fußboden montiert.
Bei offenen Treppen, d.h. Treppen ohne Setzstufen sind die Stufen um mindestens 3 cm zu unterschneiden, um Sicherheit zu gewährleisten
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Zwischen jedem Treppenlauf bzw. Treppenpodest und Wand darf der waagerechte Abstand maximal 6 cm betragen. Dies wird bei der Planung der Treppenanlage automatisch berücksichtigt.
Die Wangen tragen die Stufen und können entweder seitlich oder unterhalb der Stufen angebracht sein. Man spricht dann von einer eingestemmten bzw. einer aufgesattelten Wangentreppe. Die Wandwange liegt an der Wand an, die Innenwange oder Freiwange ist die dem Treppenauge benachbarte Wange.
Bezeichnet die Dicke des Wangenmaterials. Die meisten Wohnungstreppen werden mit einer Wangenstärke von 40 mm gefertigt.
In Wohngebäuden mit nicht mehr als 2 Wohnungen und innerhalb von Wohnungen müssen Wendelstufen an der schmalsten Stelle einen Mindestauftritt von 10 cm im Abstand von 15 cm von der inneren Begrenzung der nutzbaren Treppenlaufbreite haben; dies gilt nicht für Spindeltreppen.
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Eine Zweiholmtreppe besteht in der Regel aus zwei unter den Stufen laufenden Stahlwangen mit Stufen aus Massivholz und mitlaufendem Geländer aus Stahl.
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